Natürliche Holzpflege für besondere Holztreppen.

4. Oktober 2018

Als Naturmaterial hebt sich Holz vor allem dadurch von den anderen Materialien im Treppenbau ab, dass es sich ständig verändert. Diese Veränderungen sieht man nicht unbedingt sofort mit bloßem Auge – aber sie zeigen sich nach gewisser Zeit, beispielsweise durch das Nachdunkeln des Farbtons. Und obwohl Holz sehr anpassungsfähig und widerstandsfähig ist, kann es durch ständige Benutzung einen gewissen Pflegebedarf entwickeln. Generell gelten Holztreppen allerdings als sehr pflegeleicht.

 

Modernes Einfamilienhaus in Frankfurt am Main

Bild 1: Die Kragarmstufentreppe in Oberursel mit deren naturfarbenen Eichenholzkassettenstufen und einem Handlauf aus Nussbaum zeichnet sich durch ein modernes, klares Erscheinungsbild aus.

 

Alltagspflege: Staubsaugen und feucht Abwischen

Im täglichen Gebraucht genügt es, eine Holztreppe regelmäßig von oberflächlichem Schmutz zu befreien. Dazu reicht meist ein Staubsauger oder ein Kehrbesen aus. Ab und zu sollte feinster Staub und festsitzender Dreck jedoch mit einem feuchten Lappen entfernt werden. Meist genügt dazu warmes Wasser. Wer Reinigungsmittel verwendet, sollte darauf achten, dass diese ph-neutral sind, um die Oberfläche des Holzes nicht zu anzugreifen.

Der Wischlappen sollte tatsächlich nur feucht und niemals nass sein – denn Nässe gehört zu den größten Feinden des Holzes. Zwar werden moderne Holztreppen in der Regel so hergestellt, dass sie bereits werkseitig einen Oberflächenschutz mitbringen, zum Beispiel durch spezielle ökologische Lackierungen, die Behandlung mit Ölen durch oder Versiegelungen. Dennoch besteht immer die Gefahr, dass Feuchtigkeit ins Holz eindringt. Dann quillt das Naturmaterial auf, es entstehen Risse und Unebenheiten. Diese zu beseitigen, erfordert die fachmännische Aufbereitung des Holzes.

 

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Bild 2: Die Veränderungen der Holztreppen sieht man nicht unbedingt sofort mit bloßem Auge – aber sie zeigen sich nach gewisser Zeit, beispielsweise durch das Nachdunkeln des Farbtons.

 

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Bild 3: Um ein Verziehen der Eichenholzstufen zu vermeiden sollte bei feuchten Räumen auf regelmäßige Lüftung geachtet und auf übermäßig trockene Raumluft befeuchtet werden.

 

Langlebigkeit der Treppe sicherstellen

Je optimaler die äußeren Umstände, desto länger bleibt eine Holztreppe erhalten. So fühlt sich Holz beispielsweise bei Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad und einer Luftfeuchtigkeit zwischen 30 und 60 Prozent am wohlsten und mag keine starken Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen. Da Holz sich aufgrund seiner Eigenschaften als Naturmaterial hygroskopisch verhält, reguliert es ständig die Luftfeuchtigkeit – und das kann bei großen Schwankungen langfristig zur Bildung von Rissen führen.

 

Beseitigung kleiner Beschädigungen

Wenn eine Treppe regelmäßig benutzt wird, sind Abnutzungserscheinungen völlig normal – beispielsweise verursacht durch die Reibung feinster Sand- oder Schmutzpartikel auf der Oberfläche. Um diese Beschädigungen bei geölten Treppen zu beseitigen, können Reparatursticks aus Hartwachs sowie die Behandlung mit Holzöl helfen. Ist die Treppe versiegelt, sollte hingegen bei Schäden immer ein Treppenbauunternehmen zu Rate gezogen werden.

 

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